Was ist eine evangelische Kirche?

Kurze Geschichte der evangelischen Kirche in Hamburg und Schleswig Holstein!

Martin Luther, der ursprünglich zu den Augustiner Eremiten gehörte und somit Angehöriger der römisch-katholischen Kirche war, zeichnet verantwortlich für die Reformation, die zwischen 1517 und 1648 stattfand. Nicht einverstanden mit der Lehre der römisch-katholischen Kirche war er es, der letztendlich dafür verantwortlich war, dass eine Abspaltung von der römisch-katholischen Kirche stattfand. Damals wurde der Begriff der „evangelisch-lutherischen“ Kirche geprägt, womit Luther sich gar nicht einverstanden zeigte.

Ursprünglich war es die Absicht Luthers eine Änderung der Lehre innerhalb der römisch-katholischen Kirche zu bewirken, welches aber fehlschlug. Welches in weiterer Folge zu der Abspaltung von Rom und dem Papsttum führte. Ausgehend von dieser, fanden dann weitere Abspaltungen statt die sich in der sogenannten „protestantischen Bewegung“ bis heute manifestiert. Der Begriff des Protestantismus wurde geboren, zu welchen heute all jene Kirchen gezählt werden die den Rechtsanspruch der römisch-katholischen Kirche als alleinig wahre ablehnen. Im Grunde genommen gehören zu den evangelischen Kirchen, egal welcher Ausrichtung, alle Kirchen (inklusiver gewisser Reformationskirchen) welche die Bibel als alleinig wahre Grundlage für ihre Lehre akzeptieren.

Die theologische Haltung und Lehre Luthers

Luther war es der als erster versuchte gegen die damalige Korruptheit innerhalb der römisch-katholischen Kirche anzugehen. Der Verkauf von sogenannten Ablässen, war in seinen Augen nichts anderes als Geschäftemacherei. Genauso wie der rege Handel mit Reliquien, welche größtenteils gefälscht waren. Im Gegensatz zu anderen Kirchen steht die Ansicht das Gott auch ein vergebender Gott ist, der dem Menschen einen Neuanfang offeriert. Unabhängig seiner bisher begangenen Sünden und Vergehen. Ausgehend von den ersten Reformationsbemühungen Luthers bis heute hatten diese Abspaltungen auch Änderungen in der wirtschaftlichen und sozialen Geschichte zur Folge.

Welche Kirchen gehören zu den christlichen Kirchen?

Dazu werden heute alle Kirchen gezählt die an Jesus Christus, als Erretter der Menschheit und als Sohn Gottes glauben. Also all jene die an die Erlösung durch das Kommen, Wirken und nicht zuletzt an die Auferstehung Jesu Christus glauben, der damit die Sünden von den Menschen genommen hat und diesen somit, Reue vorausgesetzt, die Vergebung Gottes erhalten. Egal, welchen Namen eine Kirche trägt, ob evangelisch, römisch-katholisch, oder andere protestantische Kirchen, also auch jene, die nicht die römische-katholische Lehre akzeptieren sind, gelten als christlich.

Die bekanntesten christlichen Kirchen:

  • .) evangelische (lutheranische) Kirche
  • .) Baptisten
  • .) Mennoniten
  • .) Methodisten
  • .) Presbyterianer
  • .) Pfingstler
  • .) Waldenser

Der Unterschied der einzelnen christlichen Kirchen ist vor allem in der Lehre zu sehen. So vertreten die Pfingstler die Meinung, das durch die Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten bestimmten Christen vorbehalten ist, welcher ihnen die Möglichkeit gibt in „anderen Zungen“, also anderen Sprachen zu sprechen.

Evangelische Kirchen in deutschsprachigen Ländern

Evangelische Kirchen sind natürlich nicht nur in deutschen Ländern zu finden. Sie sind in allen Schattierungen, in all ihren theologischen Auslegungs- und Lehrformen auf der ganzen Welt zu finden und verwenden vor allem die Bibel als Basis ihrer Lehre. In diesen sogenannten deutschen Ländern hat sich vor allem die lutherisch, also evangelische Kirche etabliert. In neuerer Zeit wurden aber auch andere Kirchen gegründet. Viele von diesen bedienen sich vor allem der Bibel als einzig gültige Grundlage. Die theologischen Grundhaltungen, der jeweiligen Freikirchen, darf aber als zumindest etwas zweifelhaft, angesehen werden. Die „theologischen Haltungen“ der diversen Kirchen dient nur allzu oft der persönlichen Bereicherung der selbst ernannten Pastoren. Deren vermeintliche theologische Haltung steht dabei mehr im Vordergrund und hat mit dem von christlichen-evangelischen Kirchen nichts zu tun.

Wein und die Kirchen

Der Rebensaft spielte bereits zu Zeiten Christi eine wichtige Rolle. Jesus war es, der bei einer Hochzeit, Wasser in Wein verwandelt hat. Beim letzten Abendmahl wurde den Jüngern solcher als das Blut Christi gereicht und sollte von da an zu seinem Gedächtnis getrunken werden. Daraus entstand, wenn auch erst viel später, der heute bekannte Messwein. Mönche waren es, die Reben für den Eigenbedarf und danach als Einkommensquelle angebaut und verwendet hatten. Zu Anfang spielte die Qualität nur eine nebensächliche Rolle. Mit den zunehmenden Qualitätsansprüchen wandelte sich das aber. Heute gehören die klösterlichen Rebsorten und die daraus gekelterten Weine, mit zu den besten. Der Anbau war für die Klöster anfangs nur für den Eigenbedarf gedacht. Er diente als Tischgetränk und wurde natürlich, in gesegneter Form zur Messe verwendet. Dementsprechend waren die Anbauflächen in früheren Jahren eher bescheiden.

Mönche und Bier

Mönche und Bier waren von Anfang ein ein Erfolgsgespann. Vor allem in Deutschland gibt es eine klösterliche Bierbrauer Tradition. Bereits im 18. Jahrhundert gab es an die 350 Klosterbrauereien. Die meisten davon in Bayern. Wobei das Bier, das gebraut wurde, hauptsächlich von Nicht-Mönchen gebraut wurde. Auch hier galt (heute weniger), das das Bier als Tischgetränk zu den Mahlzeiten verwendet wurde. Jedoch verstanden es die Mönche auch das Bier, als Wirtschaftsfaktor zu nutzen. Nicht zuletzt deswegen hat sich das wirtschaftliche Gespann Mönch und Bier zu einem der erfolgreichsten entwickelt. Wobei die meisten ehemaligen klösterlichen Bierbrauereien heute von privaten Firmen betrieben wird.

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